„Eigentlich viel zu gut, um es wegzuwerfen“ überlegt Könrath, während er die ausrangierten Teller und Tassen auf dem Tisch inspiziert. „Wollt ihr das nicht mit zum Trödelmarkt nehmen? Wisst ihr eigentlich, dass schriftlich belegt bereits im 15. Jahrhundert auf „Dredlmärckten“ Gebrauchtes verhökert wurde?“
Das Wort „Trödel“ für alten Kram gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Der verwandte „Flohmarkt“ verdankt seinen Namen der Vermutung, dass in den alten Textilien auch Flöhe sitzen könnten.
Eine soo lange Tradition hat unser Königshainer Trödelmarkt nicht.
Aber seit vielen Jahren lädt er ein zum Bummeln uns Stöbern, zum Quatschen und Schwatzen, zum Entdecken von Schnäppchen und Raritäten.
„Also rein ins Vergnügen! Ich freue mich drauf, mit euch gemeinsam im Mai über den Trödelmarkt zu trödeln“, ruft Könrath, während er die Tassen und Teller in einen Pappekarton stapelt.
„Und nicht vergessen: Beim Heimatverein gibt es Kaffee und Kuchen, Heißes vom Grill und ein Kühles vom Fass!“

