„Kommt ihr auch immer auf die letzte Tute an der Haltestelle an, wenn der Bus eigentlich schon wieder losfahren will? Am Schloß Königshain lohnt es sich in Zukunft, deutlich zeitiger zu kommen“, meint Könrath und zeigt vielsagend auf das Wartehäuschen nicht weit vom Eingang der Schloßanlage. „Kommt mal mit!“
Am 8. Oktober 2026 haben rund 25 begeisterte Künstler und Laienkünstler unter der Anleitung von Sascha Röhricht und Sebastian Hänel lauter kleine Kunstwerke erschaffen. Es wurde fleißig gezeichnet, gedruckt, gemalt, ausgeschnitten, geklebt und das Ergebnis in kleinere oder größere Rahmen hinter Glas gebracht.
Apropos Glas: Das Fenster durfte auch verschönert werden.
Ein vorbeifahrender Musiker hielt sogar an, legte neugierig den Rückwärtsgang ein und erkundigte sich über das Geschehen. Er hätte sogar freudestrahlend das Metier gewechselt und mitgemacht, wenn er nicht dringend zur Probe der Neuen Lausitzer Philharmonie nach Görlitz gemusst hätte.
Nun hängen all die Kunstwerke an den frisch gestrichenen Wänden der „KUNSTHALTESTELLE „.
Bei dem neuen Anstrich sind rechteckige Stückchen abgeklebt worden. Jetzt kann man hier den Staub der Jahrzehnte als Kunstobjekt bewundern…
Könrath setzt sich auf den gelben Stuhl:
„Habt ihr schon die „Originalwand-Kunst“ entdeckt?“





